KOENIG der LOEWEN in HAMBURG 2003
Hotel Maritim, Hamburg
Kirchenallee 34-36
20099 Hamburg
Wie stellt man Elefanten, Giraffen und Löwen in einem Theater dar, ohne die Zuschauer durch „echte“ Tiere in Panik zu versetzen?
Soll man augezeichnete Schauspieler unter Tierfellen verstecken? Julie
Taymor(Regisseurin und Designerin für Kostüme, Masken und Puppen in Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN), entschied sich für eine „doppelte Lösung“:
Sie wollte zulassen, dass beide – die menschlichen Schauspieler und die tierischen Figuren – zur Geltung kommen. Indem sowohl Schauspieler,
Puppenspieler als auch die Figuren und Masken gleichzeitig wahrgenommen werden können, entsteht ein nahezu magisches Gesamtkunstwerk, das dem Publikum ein
größtmögliches Assoziationsfeld ermöglicht.
Unvergesslich wird den Teilnehmer der Reise die Darstellung des Leoparden und der Giraffen
bleiben, die meisterlich von den Darstellern auf der Bühne bewegt wurden.
Die einzigartige Verschmelzung von westlichem Pop-Sound und pulsierenden
afrikanischen Rhythmen machten die Show zu einem phantastischen musikalischen
Erlebnis. 15 unvergessliche Songs von Elton John und Tim Rice sowie des südafrikanischen
Komponisten Lebo M entführten das Publikum in mitreißende neue Klangwelten,
die von afrikanischen Chören und über 100 landestypischen Instrumenten getragen werden.
Hinter der Produktion von Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN steht Julie Taymor als
Regisseurin und Schöpferin einer faszinierenden Vielfalt an Masken und Kostümen.
Über 200 phantastische Kreaturen – halb Mensch, halb Tier – verkörpert
von einem 56-köpfigen Ensemble erfüllen das Theater mit einem
unvergleichlichen visuellen Feuerwerk. Mit ihrer Vision erweckt Julie Taymor
die afrikanische Serengeti zum Leben.
Eine der dramatischsten Szenen aus DER KÖNIG DER LÖWEN stellt zweifelsohne die
Gewalt der flüchtenden Wildtiere dar, in der Mufasa schließlich den Tod
findet. Dieser elektrisierende Effekt, in dem der Eindruck geschaffen wird,
dass die wild gewordenen Tiere nicht nur direkt auf Simba, sondern auch auf
das Publikum losstürmen, wird durch eine optische Illusion unterstützt: In
der Schlucht werden 5 erdfarbene Tore sichtbar, die den Eindruck großer
optischer Tiefe vermitteln. Die Illusion von tausender galoppierenden Tieren
wird durch rollende Leinwände und eine Reihe von großen Rollen erzeugt. Auf
jeder dieser Rollen werden die Bilder der Tiere größer, bis schließlich –
in unmittelbarer Nähe des Publikums – rhythmisch tanzende Schauspieler mit
großen Masken das Vorwärtsstürmen darstellen.
Wie begeistert die Zuschauer waren stellte man fest, als bei Schluss der
Vorstellung es „Standing Ovations“ für die Darsteller gab. Kurz, der
Besuch dieses Musicals war ein Erlebnis und wird den Teilnehmern noch lange in
bester Erinnerung bleiben. Wie sagte eine begeisterte Mitreisende: „Wer
nicht mitfuhr ist selber schuld“.
In Verbindung mit der Reise nach Hamburg war ebenfalls ein Besuch des berühmten
Fischmarks eingeplant an dem viele der Mitreisenden teilnahmen. Um 05 Uhr, d.h.
in aller Frühe beginnt dieser Markt und es ist wirklich ein Erlebnis.
Bananen-Uwe und Aal-Kai locken immer wieder mit ihren kessen Sprüchen Zuhörer
in ihren Bann und es gelingt ihnen praktisch immer ihre Ware an den Mann oder
die Frau zu bringen. Wo kann man schon auf einem Markt morgens um 06 Uhr Live-Misik
geniessen? Das gibt es nur in Hamburg.
Bei der Stadtrundfahrt erfuhren wir viel neues über die
Hansestadt. Am meisten viel auf, dass die Stadt Hamburg über eine Unmenge von
Bäumen verfügt, die, falls sie in einer Höhe von 1,50 Meter einen Umfang
von 60 cm verfügen, nur mit Erlaubnis der Umweltbehörde gefällt werden dürfen
und auch nur unter der Bedingung, dass ein neuer Baum an dieser Stelle
gepflanzt wird! Ebenfalls viel Beachtung fand die Hafenrundfahrt auf einem
Mississippidampfer , der „Mississippi-Queen“ Wir waren beeindruckt von der
Grösse dieses Hafens. Erklärungen erhielten wir über die verschiedenen dort
ankernde Schiffe. Beeindruckt waren wir ebenfalls über die Ladekapazität
dieser Ozeanriesen. Eines dieser Schiffe fasst nicht weniger als 6500 grosse
Container. In 24 Stunden wird ein solches Schiff ent- und beladen! Wir bekamen
ausserdem einen modernen Containerumschlag-patz zu sehen der komplett
Computergesteuert ist. Wie von Geisterhand gesteuert bewegen sich die riesigen
Containerkräne über das weitläufige Gelände.
Irgendwie landete schliesslich jeder bei einem der Spaziergänge auf der berühmt - berüchtigten
„Reeperbahn“ Jedoch verliert diese „sündige Meile“ schnell jede
Attraktion wenn man morgens die Unmassen von Schmutz sieht.Auf dem nebenstehenden Foto ist die berühmte Davidswache zu sehen in
der 130 Polizisten Schichtdienst machen (für einen Zuständigkeitsbereich von 750 x 250 METER!)
Auf der Heimreise machten wir in Bremen einen Halt und
konnten die schöne Altstadt bewundern sowie die Bremer Stadtmusikanten
besuchen. Ausserdem trafen wir einen Luxemburger der in Bremen seine
Pilotenausbildung macht und in einer Schenke in seiner Freizeit sein
Taschengeld aufbessert.
Die Reise schien jeden Teilnehmer zufriedenzustellen, denn Kritik wurde mir nicht zugetragen
Unserem Fahrer Guy, der mittlerweile schon zu unserem Stammfahrer wurde, entbieten wir
unseren Dank. Denn wieder mal hat er uns vorzüglich während den 4 Tagen
dieser Reise gefahren und jede noch so schwierige Situation gemeistert. Als
Dank konnte ihm ein Briefumschlag mit dem gesammelten Trinkgeld überreicht
werden.
Ein Dank ebenfalls an „Voyages Emile Weber“ die uns eine einwandfreie Reise
mit vorzüglichen Gaststätten und Unterkunft organisierte.
Hier sei noch erwähnt, dass in unserem Hotel der Maritimkette, eine Folge der
deutschen Krimi-Reihe „Bella Block“ gedreht wurde und wir mit ansehen
konnten, welche langwierigen Arbeiten nötig sind um eine kurze Filmszene zu
drehen.
Charel Manderscheid
|