Regelmässige BE-NE-LUX Kontakte seit 2001
Am Ursprung dieser Versammlungen war die Idee des Niederländischen Kollegen Jos PEETERS, Generalsekretär der „Marechausseevereniging“, sich zusammenzusetzen und den Polizeidienst der 3 Länder zu analysieren und Verbesserungen in den jeweiligen Ländern anzustreben.
Eine erste Versammlung fand am 16 Januar 2001 in Maastricht statt. Es handelte sich hier um eine erste Kontaktaufnahme und die Vorgehensweise wurde in groben Zügen definiert. Wir waren vertreten durch Vic SCHLENTZ und MANDERSCHEID Charles
Am 03. April 2001 fand die zweite Zusammenkunft in Brüssel in den Büroräumlichkeiten der belgischen Polizeigewerkschaft SNPS statt. Der damalige Nationalpräsident Paul VAN KEER leitete die Sitzung. Unter anderem verglichen wir die Mitgliedsbeiträge der drei anwesenden Gewerkschaften. Zur Information (Stand 2012):
SNPS/B - 4920 Flux /Jahr (15 000 Mitglieder)
MV /NL - 6000 Flux /Jahr (5 500 Mitglieder)
SNPGL/L - 1300 Flux /Jahr (1 571 Mitglieder)
Bereits hier wurde ins Auge gefasst, zu versuchen bei einer Versicherungsgesellschaft für die mehr als 20 000 Mitglieder die bestmöglichen Bedingungen für diverse Versicherungen herauszuschlagen.
Ausserdem wurde eine Absichtserklärung verfasst, die im „INFO 01/2002“ veröffentlicht wurde.
Das SNPGL war vertreten durch Charles MANDERSCHEID und Jean-Claude BISENIUS
Am 23 Oktober 2001 trafen wir uns in Luxemburg. Hier wurde die ebenerwähnte Absichtserklärung unterschrieben. Des weiteren beschlossen wir, in den jeweiligen Ländern ein Inventar aufzustellen über die persönliche Ausrüstung der Polizisten in den 3 Ländern.
Desgleichen versuchen wir Standards zu erstellen, was die Gebäudesicherheit betrifft.
Der niederländische Vertreter berichtete über die Bestrebungen in seinem Land ein Funksystem einzuführen das Polizei, Armee und Feuerwehr bei Bedarf gemeinsam benutzt werden kann. Und BE-NE-LUX ?
Wir sprachen ebenfalls über den Sinn/Schwierigkeiten den auf Grund der Zwischenfälle von Göteburg und Genua (Globalisierungegner resp Chaoten) von „Brüssel“ vorgeschlagenen „Internationalen Eingreiftruppe“
Das SNPGL war vertreten durch unseren Präsidenten Camille M. WEYDERT, Charles MANDERSCHEID und Charles GILLANDER.
22. Januar 2002 Maastricht. Arbeitszeitregelung in den 3 vertretenen Ländern. Wir werden versuchen in diesem Punkt unsere Erfahrungen auszutauschen. Wie verhält es sich in den 3 Ländern mit der Gesetzgebung über Tonfa, Pfefferspray, Handschellengebrauch usw. Wie steht es mit einheitlicher Bewaffnung, Munition? Welche Kriterien werden angewandt beim Versenden von Polizeimitgliedern in Krisengebiete? Bis jetzt konnte sich noch auf Freiwillige verlassen werden! Aber wenn sich keine Freiwilligen melden ! Wie sind diese Beamte versichert? Sowohl was die Haftpflicht als auch die Krankenversicherung betrifft. Werden in den drei Ländern die gleichen Vergütungskriterien angewandt? Z.B. abgeleistete Zeit zählt doppelt !
Es wird ins Auge gefasst eine Konferenz abzuhalten um unsere Probleme darzulegen. Soll diese Konferenz in Luxemburg abgehalten werden?
Jos PEETERS berichtet uns, dass er Kontakt zum ungarischen Militär habe und die Möglichkeit bestehe in früheren Luxushotels der „Eliteoffiziere der Ostblock“-Militärs Ferien verbringen zu können, die jetzt für alle Militärs zur Verfügung stehen und ausserordentlichen Luxus bieten. An 4 Stellen in Ungarn gebe es solche Hotels (u.a. Ballaton-See). Preis 20 € pro Person/Tag Schlafen + Frühstück! Verhandlungen laufen.
Charles MANDERSCHEID und Charles GILLANDER vertraten das SNPGL.
Brüssel am 6 März 2002. Die obenerwähnte Konferenz wird besprochen. Die belgischen Kollegen schlagen vor um unnötig hohe Kosten zu sparen, in ihrem Bildungszentrum in Westende/B. ein Seminar zu organisieren.
Philip VAN HAMME, neuer Präsident des SNPS/B schlägt vor, dass jede der 3 Gewerkschaften 5-6 Personen hierzu delegiert.
Provisorische Planung:
Ankunf 7. November 2002 gegen Abend.
8. November 2002 stellen Verantwortliche der Versicherung Zürich Ihr aktuelles Programm vor, von dem die belgischen Kollegen profitieren. Ein verantwortlicher von EUROMIL wird eingeladen um über die Begebenheiten bei Detachierungen in Kriesengebiete zu sprechen, resp. Internationale Interventionsgruppe der Polizei. Ein Top-Mann von EUROPOL ist vorgesehen um über diese Institution zu sprechen. Ein Verantwortlicher vom SNPS wird ein Bugdet aufstellen.
Eingeladen/vorgesehen werden folgende Personen: Präsident, Vizepräsident(en), Delegierter für die internationalen Beziehungen, Generalsekretär, Versicherungsdelegierter, Freizeitdelegierter.
Diese Gelegenheit soll ebenfalls dazu dienen, dass die Mitglieder der einzelnen Gewerkschaften sich näher kennenlernen und Probleme, die nicht in unseren bisherigen Versammlungen besprochen wurden aufzugreifen.
Die Rückkehr ist für Samstag, den 9. November vorgesehen
Weil bei verschiedenen Organisationen den eingeladenen Sachverständigen Entschädigungen für Reisekosten bezahlt werden müssen schlägt Philip VAN HAMME vor, dass jede der drei Gewerkschaften 0,15 €/pro Mitglied auf ein gemeinsames Konto überweisen soll, um etwaige anfallende Kosten (und deren gibt es nicht viele) unbürokratisch lösen zu können.
Charles MANDERSCHEID und Charles GILLANDER vertraten das SNPGL.
12 Juni 2002 Lüttich in Grivegny/Lüttich.
Wegen internen Schwierigkeiten des belgischen Syndikats wird die für September vorgesehene Konferenz auf Anfang nächstes Jahr verschoben. In der Tat hatte infolge der Reorganisation/Neuwahlen den Wechsel von fast der Hälfte der Mannschaft des SNPS, Mehrarbeit gefordert. Die einzelnen Vorstandsmitglieder mussten sich in ihre neuen Aufgabengebiete hineinarbeiten.
Ausserdem muss der für die belgischen Kollegen als äusserst günstig angesehene Versicherungsvertrag überprüft und neu verhandelt werden.
Die holländischen Kollegen präsentieren ein Pilotprojekt. Im Grenzgebiet mit Deutschland wurde bilateral ein Gewerkschaftsauweis erstellt, der den Kollegen im jeweiligen „Ausland“ auf gewerkschaftlicher Ebene Hilfe zusichert.
Wir gehen auseinander mit dem festen Willen, trotz der Schwierigkeiten in Belgien, die Kontakte aufrecht zu erhalten.
Das SNPGL war vertreten durch Charles Manderscheid und Charles Gillander.
Leider wurden die weiteren vorgesehenen Versammlungen immer wieder vertagt, so dass man momentan nicht weiterkommt.