Warum sollte man sich einer Gewerkschaft anschliessen?
Das überzeugende Wortspiel von Ansicht und Antwort.
(Basierend auf einem Faltblatt des Gewerkschaft der deutschen Polizei)
Ansichten:
"Gewerkschaft? Nein danke! Ich kann gut für mich alleine einstehen!"
"Es hat sowieso alles keinen Zweck"
"Ich lass mich doch nicht vor den Karren einer Gewerkschaft spannen!"
"Wozu Gewerkschaft? Die uns Regierenden sitzen heute ja doch am längeren Hebel!"
"Mir ist der Beitrag zu hoch!"
"Haftpflicht das geht auch ohne SNPGL. Ich bin privat versichert!"
"Als einfaches Mitglied bin ich doch nur ein Rädchen im Getriebe!"
"Beitritt und Ende: Ich zahle brav meinen Jahresbeitrag und höre nichts mehr!"
Ping... "Gewerkschaft? Nein Danke!
Ich kann gut für mich alleine einstehen!"
Pong... Aus der Sicht des Einzelnen mag diese nicht seltene Einstellung vielleicht
stimmen. In der Praxis stösst sie allerdings schnell an Grenzen.
Wer hat schon was gegen Eigenverantwortung und
Selbstbewusstsein?
Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein sind wichtig. Daran zweifelt niemand. Dennoch hat der
Einzelne letztlich keine Alternative - es ist und bleibt unverzichtbar, einer
Gewerkschaft beizutreten.
Das SNPGL schätzt Eigeninitiative. Und sie schätzt Solidarität und Gemeinschaft -
denn das macht sie so stark. Im gesunden Eigeninteresse des einzelnen Mitglieds.
Solidarität und Eigeninitiative schliessen sich nicht aus.
Wer für sich alleine stehen möchte, zeigt damit klar und deutlich, dass er (oder
sie) genügend Selbstbewusstsein und einen wohl unerschütterlichen Glauben an
das eigene Durchsetzungsvermögen mitbringt. Selbstbewusst im Arbeitsumfeld,
nicht zuletzt im Umgang mit Vorgesetzten und dem Dienstherrn, sind dem SNPGL
mehr als willkommen. Stolz auf Können und Kompetenz ist jeder Kollegin und
Kollegen nur von Herzen zu wünschen.
Aber,Hand auf Herz:
Spricht etwas Selbstbewusstsein dagegen, dem SNPGL beizutreten?
Nein, es spricht dafür: Wir sind durch unsere Mitglieder stark geworden. Und umgekehrt werden selbstbewusste
Mitglieder noch stärker durch den SNPGL. Denn hier haben sie mehr
Möglichkeiten als im Alleingang, Denn hinter dem SNPGL stehen über 1750
Mitglieder.
Das ist eine Stärke, die im Falle eines Falles, selbst die selbstbewusstesten
Kolleginnen und Kollegen dankbar zu schätzen wissen. Beispielsweise, wenn
es Probleme mit Vorgesetzten oder in Disziplinarangelegenheiten
gibt.
Bei Rechtschutzangelegenheiten, bei einem Unfall mit dem Dienstfahrzeug oder
Waffeneinsatz im Dienst. Manchmal wirkt es schon Wunder, wenn ein
SNPGL-Vertreter bei einer Unterredung zugegen ist, in der ein Vorgesetzter
und ein Beamter nach einer Lösung ihrer Differenzen suchen.
Darauf ist Verlass:
Das SNPGL steht ihren Mitgliedern zur Seite. Mit Vertrauensleuten, die sich
engagieren und die für ihre Mitglieder handeln. Mit allem Beistand.
Es gibt immer mehr Zweifel an der Politik. Das führt zu vermindertem
Interesse. Früher waren die Fronten auch klarer - auch die Linien
zwischen Arbeitnehmerinnen und Arbeit- nehmern auf der einen Seite und den
Arbeitgebern auf der anderen. Dies ist einer der Gründe dafür, weshalb
die Bereitschaft, sich gewerkschaftlich zu organisieren nicht immer so
klar und eindeutig gesehen wird wie es notwendig wäre.
Abseitsstehen aber führt zu nichts.
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Ping... "Es hat sowieso alles keinen Zweck!"
Pong... Frust ist ein schlechter Ratgeber. Und Resignation
bringt niemanden weiter.
Die Alternative: Handeln - oder das Heft aus der Hand geben.
Jeder sollte sich eindringlich fragen , ob er oder sie in Zukunft im
gesellschaftlichen Leben und im Arbeitsleben noch ein Handelnder sein will oder ob über seinen eigenen Kopf
hinweg verhandelt und gehandelt wird. Mitmischen oder abnicken - das ist die Frage.
Gewerkschaft in der Demokratie versteht sich nicht nur als tarifvertragliche, sondern
auch als gesellschaftliche mitgestaltende Grösse, z.B. beim Arbeitsschutz
... Und gewerkschaftliches Engagement kann einiges bewegen, beispielsweise
die grosse SPFP-Demonstration 1986 (nach den blutigen Banküberfällen -
Tod unseres Kollegen CONRARDY-) in Luxemburg Stadt zum Thema "Sëcherhét
fir all Bierger!" Resultat: Aufwertung der Gehälter, Verbesserungen in der
Ausrüstung, sowie Aufstocken von Personal. Gemeinsamkeit bringt Stärke! Einzeln fällt man leicht zurück.Umfragen
von Meinungsinstitutionen ergaben, dass rund 86% der Arbeitnehmer meinen,
dass Gewerkschaften notwendig seien.
Die Lizenz zum freien Denken setzt niemand aufs Spiel, der einer Gewerkschaft
beitritt. Im Gegenteil: Gewerkschaften leben gerade von der aktuellen
Diskussion, von einem oft konträren Willensbildungsprozess - und dem
Respekt für Meinungsvielfalt.
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Ping... "Ich lass mich doch nicht vor den Karren einer
Gewerkschaft spannen!"
Pong... Muss ja auch niemand. Dass Gewerkschften starre
Kader festgefügter Weltanschauungen sind, gehört zu den zählebigen
Zerrbildern, die mit der Wirklichkeit von heute nichts zu tun haben.
Das ist Sache.
In Gewerkschaften verbinden und verbünden sich vielmehr
Menschen verschiedener
politischer und weltanschaulicher Überzeugung. Die eigene Meinung ist
Voraussetzung, wenn es um Meinungs- und Willensbildungsprozess innerhalb des
SNPGL geht./i>
Die Grenzen der Toleranz.
Die Pluralität der Meinungen und Überzeugungen findet indes dort ihr Ende,
wo es gegen die Verfassung geht: Wer politischen Extremismus und
Ausländer- feindlichkeit vertritt, wird und darf kein SNPGL-Mitglied
werden!
In schwierigen Zeiten kommt es ganz besonders auf eine starke Gewerkschaft
an. Wer anders Denkt und danach handelt, wendet sich gegen seine
Interessen.
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Ping..."Wozu Gewerkschaft?
Die uns Regierenden sitzen heute ja doch am längeren Hebel!"
Pong... Wenn jeder Polizist so dächte, stünde einer
Übermacht Obrigkeit früher oder später nichts mehr im Wege. Und was wäre
dann?
Das kann sich jeder ausmalen:
Ohne starke Gewerkschaften sind wir den Forderungen und
Anmassungen der Obrigkeit schutzlos ausgeliefert.
Es geht nicht ohne Gegenmacht.
Nur starke Gewerkschaften können wirksam Paroli bieten. Darum ist Mitgliederstärke
für das SNPGL so lebenswichtig. Weil es die Gegenmacht zur Obrigkeit liefert.
Tatsacheist freilich auch:
Die Zeiten sind schwierig. Steigende Arbeitslosigkeit und finanzielle Engpässe
setzen einen ganz engen Spielraum. Da kann das SNPGL nicht Träume vom Himmel
holen. Aber sie hat auch unter ungünstigen politischen und wirtschaftlichen
Vorzeichen eine Menge erreicht. Oft ist es schon ein grosser Erfolg, Schlimmeres
zu verhindern
Heute kommt es auf Stärke an. Auf Mitgliederstärke. Mehr denn
je. Denn, je mehr sich Arbeitnehmervertretungen splitten, um so mehr profitieren davon letzlich nur
unsere Gegner.
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Ping... "Mir ist der Beitrag
einfach zu hoch!"
Pong... Das ist eine Aussage für Skeptiker,
die noch nicht richtig nachgerechnet haben. Denn der Mitgliedsbeitrag zahlt sich
aus.
Für 55 € Sicherheit !
Nehmen wir die nackten Zahlen: Der Mitgliedsbeitrag in dem SNPGL beläuft sich auf 55
€ . Mit anderen Worten: Das ist nur fair, sieht man die monatlichen Beträge
bei anderen luxemburgen Gewerkschaften!
DIE KOSTEN IM KLARTEXT:
Beispiele verdeutlichen, was das in Euro und Cent bedeutet:
Wir überweisen pro Mitglied:
35,00 € als Mitgliedsbeitrag an die CGFP (ab 1.1.2007, vorher 30 €)
2,50 € an die SPFP (Syndicat Professionelle de la Fonction Publique) und
1,50 € an EuroCOP
Für unsere Kasse bleiben pro Mitglied 16 €.
Von diesem Geld wird dann unsere Zeitung gedruckt, Bürokosten fallen an usw.
Dafür gibt es den umfassenden gewerkschaftlichen Schutz, die gewerkschaftliche
Interessenvertretung und die Vielzahl wichtiger Leistungen des SNPGL und der CGFP.
DIE VORSTANDMITGLIEDER ERBEITEN EHRENAMTLICH!
Ohne Beiträge keine Gewerkschaft!
Das SNPGL lebt von den Beiträgen. Anders kann sie ihre umfangreichen Leistungen im
Sinne der Polizeibeschäftigten gar nicht finanzieren. Gewerkschaft gibt es
nicht zum Nulltarif. Nur eine finanz- und mitgliederstarke Gewerkschaft vermag
ihre Unabhängigkeit zu bewahren, und damit ihr Gewicht und ihre
Durchsetzungskraft gegenüber den Arbeitgebern. Womit sie nicht zuletzt auch
finanzielle Verbesserungen für die Mitglieder erreicht.
Die Bilanz liegt offen.
Mit dem Jahresbeitrag finanziert das SNPGL ihre umfangreichen Aufgaben und
Leistungen. Somit sind wir angehalten ist, sorgsam zu wirtschaften.
Alle Einnahmen und Ausgaben des SNPGL werden regelmässig genau kontrolliert,
überprüft und sind offen in einem Rechenschaftsbericht nachzulesen.
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Ping... "Haftpflicht,das geht auch
ohne SNPGL. Ich bin privat versichert!"
Pong... Das mag sein. Fragt sich nur, ob damit alle Risiken
abgedeckt sind. Denn private Anbieter schließen Leistungen unter bestimmten
Bedingungen aus. Die Schutzfunktion des SNPGL geht daher sehr viel weiter.
Vorsicht,Gefahr!
Darum geht es: Privatversicherer schließen Waffengebrauch aus!
Das hat einschneidende Konsequenzen für den Dienstalltag der
Polizeibeamten.
Fazit: Gut zu wissen, dass das SNPGL diesen Leistungsausschluss
nicht kennt.
Weitere Vorteile findest du auf unserer Sonderseite
Versicherungen!
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Ping... "Als einfaches Mitglied bin ich
doch nur ein Rädchen im Getriebe."
Pong... Das mag anderswo stimmen. In
dem SNPGL stimmt es nicht. Denn das SNPGL ist da präsent, wo das Mitglied
arbeitet. Wir haben nicht umsonst die „Delegierten“ eingeführt als
Ansprechpartner. Das bedeutet: kurze Wege zum persönlichen
Gespräch, zu Rat und Tat.
Von nichts kommt nichts.
Außerdem: Wie immer im Leben kommt es darauf an, was
Mann und Frau daraus machen. Aktive Mitglieder haben mehr Möglichkeiten. Zum Mitdiskutieren,
zum Mitreden, zum Mitentscheiden. Denn alle Mitglieder sind eingeladen,
sich am Leben und an der Willensbildung in dem SNPGL zu beteiligen. Das
ist nun nicht jedermans und jederfraus Sache. Viele bleiben gern passiv.Nichts sähe die
Gewerkschaft lieber als noch mehr aktive Mitglieder.
Dass Gewerkschaft vornehmlich eine Veranstaltung für Funktionäre
sei, ist ein zähes Vorurteil. In dem SNPGL gibt es vielfältige Möglichkeiten,
mitzureden und mitzuentscheiden. Sofern das Mitglied es auch tatsächlich will.
FUNKTIONSTRÄGER HABEN EIN DEMOKRATISCHES MANDAT.
Das Vorurteil, dass die Funktionäre in Gewerkschaften etwas abgehoben den Kurs
bestimmen, läuft ins Leere. In der SNPGL-Vorstand hat sich noch niemand alleine
ins Amt gewählt. Jede Funktion ist ein demokratisches Mandat.
HAND AUFS HERZ:
Und was wäre, wenn es das SNPGL nicht gäbe? Schwer vorzustellen, was passiert.
Allenthalben wird versucht, den Rückwärtsgang einzulegen und Leistungen
und Rechte für unsere Laufbahnen wieder zurückzufahren. Dagegen hilft nur eine
starke Gewerkschaft. Eine Gewerkschaft, die nicht nur bei großen, sondern auch
bei kleinen Angelegenheiten vor Ort helfen kann.
Schon daher lohnt es sich, einfach Mitglied in dem SNPGL zu sein.
Stärke bündeln: Warum das SNPGL Mitglied in der SPFP und
der CGFP ist.
Aus guten Gründen ist das SNPGL Mitglied in der SPFP und in der CGFP, der
Dachorganisation der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst. Die CGFP bündelt gewerkschaftliche
Positionen, Initiativen und Forderungen über die Grenzen der Einzelgewerkschaften hinaus, das gilt nicht zuletzt für die Tarifpolitik. Dabei
bleiben die Einzelgewerkschaften in ihrer Politik unabhängig.
Und mehr noch: Die CGFP stimmt gemeinsame Aktionen der Gewerkschaften ab und stellt
sie auf die Beine. Sie vertritt aktiv eine gemeinsame gewerkschaftliche Linie
gegenüber der Politik, den Vorgesetzten und anderen gesellschaftlichen
Gruppierungen. Zudem unterstützt sie die Arbeit der Mitgliedsgewerkschaften auf
vielen Gebieten.
Wirf doch mal einen Blick auf die Leistungen unserer Dachorganisation:
[Klick hier]
Nur wenn Leistungen und Angebote stimmen, kann eine Gewerkschaft die Interessen
ihrer Mitglieder optimal vertreten. Das heißt nicht, dass sie keine Mängel hat
und niemals Fehler macht.
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Ping... "Beitritt und Ende:
Ich zahle brav meinen Jahresbeitrag und höre nichts mehr!"
Pong... Zeitungen, Briefe, Regionalversammlungen,
Generalversammlung, Internetseite, Gespräche, E-Mails - Mitglieder vom SNPGL
können viel erfahren. Wissenswertes und Nützliches aus erster Hand.
Ansprechpartner und Service auf kurzen Wegen.
Mitglieder bleiben erfahrungsgemäss nur Mitglieder, wenn unter dem Strich die Leistung und
die Betreuung stimmen. Dafür engagieren sich in dem SNPGL Kolleginnen und
Kollegen. In unserem Land kennt jeder jemand im Vorstand. Berührungsängste
wird es wohl keine geben. Der Weg zum Ansprechpartner ist kurz.
SORRY, AUCH WIR MACHEN MAL FEHLER!
Natürlich, niemand ist perfekt. Auch das SNPGL nicht. Wo Menschen arbeiten, kommen schon
mal Fehler vor.
Zumal sind alle Vorstandsmitglieder des SNPGL ehrenamtlich engagiert und der
Terminplan manchmal überläuft.Im Falle eines Falles bemühen wir uns nachhaltig, Fehler abzustellen, aus Fehlern
zu lernen. Und wir sind uns nicht zu fein, uns bei einer Kollegin oder bei einem
Kollegen zu entschuldigen. Auf den Punkt kommen. Das Gespräch suchen und
Verärgerungen nicht in sich hineinfressen. Das hilft in doppelter Hinsicht: Hilft dem Betroffenen bei seinen Problemen und hilft den Vostandsmitgliedern,
Fehler zu erkennen und abzustellen.
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