„Ech si frou, all Dag kënnen déi Uniform ze droen“

Ein Tag mit einem Polizeischüler

on Christophe OLINGER| 27.11.2022

In Luxemburg gibt es einen Mangel an Polizeibeamten. Der 27-jährige Dane gehört zur ersten Welle von Polizisten, die 2021 rekrutiert wurden. Das „Luxemburger Wort“ folgte dem angehenden Polizisten auf seinen Runden durch die Stadt Luxemburg.

„Well si dech brauchen, brauche mir dech. Komm bei d’Police.“ Mit diesem Slogan wirbt die luxemburgische Polizei um neue Bewerber und hatte bei Dane Erfolg. Der 27-Jährige ist mitten in seiner Ausbildung bei der Polizei und das „Luxemburger Wort“ hat ihn einen Tag lang begleitet.  

Bis 2026 sollen 1.000 Polizeibeamte eingestellt werden, so die Ankündigung eines großen, umfassenden Einstellungsplans des Ministers für Innere Sicherheit, Henri Kox (Déi Gréng). Die ersten 200 Polizeischüler nach Kox‘ Ankündigung begannen ihre Ausbildung im Mai 2021. 

Die aktuellen Einstellungen erfolgen im Kontext des mehrjährigen außerordentlichen Einstellungsplans der Regierung für die Polizei, der 2019 für die Jahre 2020 bis 2022 abgeschlossen wurde. Unter anderem sieht dieser eine Nettoverstärkung von 600 Polizisten in den Karriereebenen B1 und C1, sowie 240 Personen in den zivilen Laufbahnen vor.

Die Menschen sollen sich sicher fühlen, wenn wir vor Ort sind.Dane, Auszubildender bei der Polizei

Im Juni 2022 leisteten 156 Beamtenanwärter ihren besonderen Eid, wie er in Artikel 63 des Gesetzes vom 18. Juli 2018 über die Großherzogliche Polizei vorgesehen ist. Die 156 bei dieser Gelegenheit vereidigten Beamten gehören zur ersten Welle von 200 Beamtenanwärtern der Polizei, die im Zuge des außerordentlichen Einstellungsplans rekrutiert wurden und ab sofort die verschiedenen Polizeieinheiten im ganzen Land als Verwaltungspolizisten und Kriminalpolizisten verstärken.

Ein wichtiger Schritt

Der besondere Eid entspricht zwar nicht der endgültigen Vereidigung als Polizeibeamter, stellt aber dennoch einen wichtigen Schritt in der Ausbildung der künftigen Beamten dar. Er ermöglicht es den Beamtenanwärtern, die die theoretische und praktische Polizeiausbildung an der Polizeischule erfolgreich absolviert haben, die Eigenschaften eines Verwaltungspolizisten und eines Kriminalpolizisten zu erwerben. So können die Beamtenanwärter die damit verbundenen Aufgaben und Befugnisse gemäß den Gesetzen ausüben, wobei sie im Zusammenhang mit der Ausführung von Polizeiaufgaben während der „praktischen Einführungsphase“ den Mitgliedern des Polizeikaders gleichgestellt werden.

Durch die Abschaffung der Altersgrenze konnte die Polizei eine große Vielfalt an Profilen mit sehr unterschiedlichen Lebens- und Arbeitserfahrungen rekrutieren. Während die dritte Rekrutierungswelle jetzt beginnt, fangen die Praktikanten der ersten Welle ihr Jahr der praktischen Ausbildung an. In der ersten Rekrutierungswelle waren die Kandidaten zwischen 18 und 50 Jahre alt. 

Der 27-jährige Dane ist einer von ihnen. Ihm liegt vor allem eines am Herzen: „Die Menschen sollen sich sicher fühlen, wenn wir vor Ort sind.“ Und das will er als Polizist am Ende seiner Ausbildung erreichen. 

Source Wort.lu

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